Besuch von Schulministerin Gebauer

Am Morgen des 9. Januar herrschte große Aufregung in unserer IGB Gottfried Kinkel: Nachdem das Kinderparlament im vergangenen Herbst Schulministerin Yvonne Gebauer im Landtag besucht hatte, war sie nun ihrerseits der Einladung des Parlaments gefolgt und nahm an einer seiner regulären Sitzungen teil.

Zunächst erklärten August, Maja und Emil, die die Sitzung moderierten, Frau Gebauer die Sitzungsregeln und vergab die Ämter des „Regelwächters“, des „Zeitwächters“ und der „Protokollantin“. Als Auftakt folgte die „positive Runde“, in der alle Klassen-/Gruppensprecher*innen die Gelegenheit hatten, ein positives Feedback jeglicher Art zu geben. Im Anschluss diskutierten die jungen Parlamentarier*innen munter und engagiert aktuelle Fragen, Probleme und Vorschläge im Blick auf den gesamten Tag in Gottfried Kinkel.

Da ging es z.B. um den Umgang mit einer Gefahrenquelle auf dem Schulhof, die gemeinschaftliche Reparatur des beschädigten Spielhäuschens oder die Planung der nächsten Projektwoche. Diese ist – wie auch das Kinderparlament – eine Veranstaltung, die gemeinschaftlich von Lehrer*innen und Ganztagspädagog*innen, die in Gottfried Kinkel eng im Tandem zusammenarbeiten, getragen wird.

Nachdem alle Themen abgearbeitet waren, konnten Fragen an Frau Gebauer gestellt werden. Die Kinder interessierten sich sehr dafür, warum die Landtagsabgeordneten ihr Handy während der Sitzungen benutzen dürfen und was passiert, wenn Abstimmungen mit Stimmengleichstand ausgehen (sogar der „Hammelsprung“ war den Kindern ein Begriff). Frau Gebauer ihrerseits zeigte sich sehr beeindruckt von der Disziplin und professionellen Routine der Nachwuchspolitiker*innen, freute sich über diese gelungene Form demokratischer Partizipation im Offenen Ganztag von Gottfried Kinkel und dankte den anwesenden Vertreter*innen der Schule wie des Kinderwerks Baronsky für ihren großen Einsatz für eine so erfolgreiche Kooperation auf Augenhöhe.

Zum Schluss wollte sie noch wissen, warum jedes Kind ein Stofftier vor sich liegen habe und erfuhr, dass das jeweils das Klassen-/Gruppentier vorstellt und auf diese Weise alle Kinder der Schule symbolisch an der Runde teilhaben.

Nach Sitzungsende wurde die Ministerin von den Kindern durch die vielfältigen Funktionsräume der IGB geführt, bei deren phantasie- und liebevoller Ausstattung durch das Kinderwerk Baronsky die Kinder ebenfalls beteiligt waren. Sie bestaunte das Atelier, den Motorik- und den Bauraum. Am besten gefiel ihr der aufwändig mit Wasserbett und Lichteffekten eingerichtete Snoezelenraum, den sie am liebsten gar nicht mehr verlassen hätte. Im Musikraum verabschiedeten die Kinder Frau Gebauer schließlich mit Beethovens „Ode an die Freude“.

Dr. Christine Falk, Gemeinnütziges Kinderwerk Baronsky

Auch die Zeitung hat über den Besuch berichtet: www.general-anzeiger-bonn.de


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