Mutmach Monster weckt Lesehunger!

v.l.n.r.: Geräusche-Dirigentin Andrea Herrmann, Musiker Peter Wieschermann, Schulleiterin Ilka Seulen, Autor Klaus Strenge sowie die Lesekinder der Gottfried-Kinkel-Schule, Bonn-Oberkassel. © härmanz

Die Oberkasseler Gottfried-Kinkel-Schule und drei weitere Schulen in der Bonn/Rhein-Sieg-Region hatten monstermäßiges Glück, denn sie hatten ein besonderes Kinder-Kultur-Event an ihre Schule: eine LIVE Mitmach-Hörspiellesung von und mit Autor Klaus Strenge & Ensemble. Am Donnerstag und Freitag dieser Woche ertönte lautes Getöse und Gerumpel, gruselige Geräusche, ungewöhnliche Musik und haarsträubendes Kindergeschrei aus dem ev. Gemeindehaus in Bonn-Oberkassel. Aber kein Grund zur Sorge, keinem Kind der Gottfried-Kinkel-Schule wurde auch nur ein Haar gekrümmt, denn das Live-Hörspiel mit dem nettesten Monster der Welt und einer gut gelaunten Hörspiel-Crew war ein riesiges Vergnügen und ein besonderes Kultur-Highlight für Kinder, an dem auch Erwachsene Spaß hatten.

Das Monster namens „Kinderfresser“, von dem das Live-Hörspiel handelt, zeigte sich trotz seines gruseligen Namens als richtig hilfsbereiter Monsterkumpel und einer, dem es am Herzen liegt, Kinder stark zu machen. Denn es ist von Beruf ein Mutmach-Monster, das Kinderangst in Kindermut verwandeln kann. Das Erlernen der Monstersprache und viele andere verrückte Dinge passierten im Mitmach-Hörspiel von und mit Autor Klaus Strenge, bei dem es viel zu lesen, zu hören, erleben und zu tun gab für die Kinder im Publikum. Hier wurde zum Beispiel das größte Geheimnis des Universums verraten und das allergrößte Geheimnis aus dem Lehrerzimmer ausgeplaudert. Lesekind Emilia berichtete: “Mir hat am besten gefallen, dass da auch immer Geräusche waren, dass es witzig war und dass man immer jemand neben einen hatte, der immer hilft.”

Autor Strenge hat sein Hörspiel so umgeschrieben, dass die Kinder vielfältig eingebunden werden: als Geräuschemacher für Donner, Regen, Wind und viele andere Klänge, um dem Hörabenteuer Lebendigkeit und Spannung zu verleihen. Sogar zwei „Rülpsmeister“ kamen zum Einsatz, die mit ihren Rülpsern die Schulgebäude zum Wackeln bringen mussten. Geräusche-Dirigentin Andrea Herrmann fing während der Vorstellung mit einer langen Mikrofon-Angel geschickt die verschiedenen Sounds der Kinder ein: Geräusche von Tüten, Trommeln, Töpfen, Hupen und anderen Alltagsgegenständen, die Autor Klaus Strenge und sein Sprecher-Ensemble bei der Lesung unterstützten. Klaus Strenge verzauberte die Kinder im Publikum nicht nur als überaus fantasievoller Autor sondern als wahrer Stimm-Akrobat. Gekonnt sorgte er mit seinen Stimm- und Mimikvarianten mal für Spannung, mal für Überraschungen und Gelächter. Begeistert erzählt Jonas: “Mir hat am besten gefallen, als ich das Gedicht vorgetragen habe und als ich das Bild mit dem Schwein hoch gehalten habe, da haben alle gelacht und das fand ich cool.”

Neben dem virtuosen technisch-musikalischen Begleiter Peter Wieschermann gehörten zahlreiche lesetalentierte Kinder zum Sprecherensemble der Vorstellungen. Für diesen Auftritt hatten sie vom Autor persönlich ein Lesecoaching erhalten und meisterten die Show mindestens ebenso gut wie ihre Profi-Kollegen. Frau Hermanns, Schulleiterin der Kreuzbergschule: „Ich fands toll, dass Klaus Strenge vorher da war und mit den Kindern trainiert hat. Sie haben es immer wieder mit viel Freude geübt.“ Natürlich waren alle vor der Aufführung mächtig aufgeregt, doch der tosende Applaus des Schüler-Publikums zeigte ihnen, dass sie ihre Aufgabe super gemeistert haben.

Schulleiterin der Gottfried-Kinkel-Schule Frau Seulen ist nach der Vorstellung begeistert: „Das ist eine perfekte Mitmach-Lesung, die Kinder waren alle abgetaucht.“ Auch die Mutter von Jonas aus der Gottfried-Kinkel-Schule war von der Stimmung begeistert: “Ich fand die Stimmung am besten und dass alle Kinder mitmachen mit vollem Herzen.” Bei den Publikums-Kindern war anschließend auf jeden Fall der Lesehunger geweckt, denn sie alle haben große Lust, jetzt auch das Buch mit dem nächsten Abenteuer des Kinderfressers zu lesen. Lesekind Emilia hatte das größte Glück von allen: Da sie genau an ihrem Geburtstag vor Publikum ihren Lese-Auftritt mit der Rolle der Hauptdarstellerin „Cilly“ hatte, bekam sie ein vom Autor signiertes Buchexemplar geschenkt. „Es ist toll, wenn Kinder durch spannende Aktionen wie diese das Lesen lieben lernen!“ freute sich besonders Ursula Wißborn, Vorstand der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West, durch deren finanzielles Engagement die Aufführungen in den Schulen überhaupt erst ermöglicht wurden.

(Text: Agentur härmanz – Die Agentur mit Kindersinn …)


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