Lernstudio:
Fragen & Antworten

Liebe Eltern der GKS,

in den letzten Wochen hat Frau Hofmann-Weiß die Elternabende der Klassen 1-3 besucht und über das Lernstudio informiert. Dabei kam immer wieder die Frage auf, wie die Kinder fürs Lernstudio ausgewählt werden und wie die Förderung abläuft. Mit diesem Brief möchte ich eine Antwort geben.

Wie kommt ein Kind ins Lernstudio?
Im ersten Schritt stellt die Lehrkraft einen Bedarf im Bereich Lesen, Rechtschreibung, Rechnen oder Organisation und Struktur fest und spricht eine Mitarbeiterin des Lernstudios (Frau Hahn oder Frau Hofmann-Weiß) an. Frau Hahn/Frau Hofmann-Weiß hospitieren dann in der Klasse und beobachten das Kind. Im Anschluss tauschen sich Frau Hahn/Frau Hofmann-Weiß mit dem Klassenlehrer/in über einen möglichen Förderschwerpunkt aus. Dies erfolgt im Einvernehmen mit den Eltern, die frühzeitig hinzugezogen werden und ihr Einverständnis für den Lernstudiobesuch geben.

Was passiert im Lernstudio?
Frau Hahn/Frau Hofmann-Weiß kümmern sich um die individuelle Förderung des Kindes. Dabei berücksichtigen sie, wo das Kind aktuell steht und welche Kompetenzen es hat (sozial, emotional, lesen, schreiben, rechnen). Das Kind erhält im ersten Schritt sechs Stunden Förderung, die bei Bedarf auf zehn Stunden erhöht werden kann.

Was passiert nach dem Lernstudiobesuch?
Im Anschluss an die Förderung führt Frau Hahn/Frau Hofmann-Weiß gemeinsam mit dem Klassenlehrer/in und den Eltern ein Abschlussgespräch durch. Dabei werden auch weitere Fördermöglichkeiten besprochen, sei es im Unterricht oder im außerschulischen Bereich.

Bisher sind ca. 30 Kinder im Rahmen des Lernstudios/ Lernbegleitung gefördert worden. Dabei ging es um ganz verschiedene Ziele, u.a.

  • Lernmotivation weiterentwickeln
  • Selbstwertgefühl der Kinder stärken
  • ausgehend von eigenen Stärken, Leistungsschwächen angehen
  • Konstruktive und inhaltliche Teilnahme am Unterricht
  • Gewinn an Zeit der Klassenlehrer/in für weitere Kinder
  • Unterstützung der Eltern bei Lernschwierigkeiten der Kinder
  • fachliche Überprüfung von LRS und Rechenschwäche

Abschließend habe ich ein paar Beispiele und Stimmen der Beteiligten gesammelt, um Ihnen einen möglichst lebendigen Einblick ins Lernstudio zu vermitteln:

Ein Junge mit geringem Selbstbewusstsein kommt ins Lernstudio. Zuhause sitzt er viel am Computer. Nach wenigen Stunden im Lernstudio glaubt er plötzlich an sich und fragt die Mitarbeiterin: „Können wir dieses Lernspiel das nächste Mal erneut machen?“

Ein Junge kommt ins Lernstudio und hat eine große Leseunlust. Durch gemeinsame Lese- und Vorleseübung und Stärkung der Lesekompetenz, erkennt er langsam seine Stärken und Fortschritte. Nach Aufforderung der Mitarbeiterin leiht er sich in der Schulbücherei ein Buch aus. Nach einigen Wochen kommt er ins Lernstudio und sagt: „Ich habe das Buch ganz gelesen und will nun den 2. Band anfangen.“

„Ich kenne die Kinder gut durch die OGS und kann im Lernstudio auf viele Situationen und das Kind ganzheitlich eingehen. Manchmal sehe ich am Nachmittag ganz andere Stärken des Kindes wie am Vormittag.“

„Kinder entdecken manche Lerninhalte im Lernstudio neu. Lernen kann Spaß machen und Erfolge bringen.“

„Kinder bringen Ideen und Vorschläge zur Arbeit ins Lernstudio mit rein. Da ist die Motivation direkt da.“

Unsere Vision ist ein kinderfreundliches, qualitativ hochwertiges Lernstudio als fester Bestandteil der OGS Gottfried Kinkel. Daran möchten wir, d.h. Schule, Förderverein und Kinderwerk Baronsky als Trägerin der OGS, gemeinsam mit Ihnen arbeiten.

Sie können Frau Hofmann-Weiß auch direkt ansprechen: claudia.hw@web.de

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Elternbrief Lernstudio

 


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