Ehrenurkunde für Rahel, Jette und Jan aus der 4b

Am Samstagnachmittag (13. Februar 2016) kürten Ulrike Tscherner Bertoldi und Lene Pampolha vom KinderAtelier im Frauenmuseum zum zwölften Mal die Gewinner ihres Geschichten-Wettbewerbs AbraPalabra. Aus unserer Schule wurden Rahel Gogos, Jette Puch und Jan Hatzfeld aus der 4b für ihr Gruselabenteuer geehrt.

 

Urkunde

 

Wer die Geschichte noch nicht kennt, muss jetzt unbedingt weiterlesen …

 

Ein verhängnisvoller Abend

An einem dunklen, regnerischen Herbsttag war Anna, ein 10 Jahre altes Mädchen, allein zu Hause. Sie wohnte in der Friedhofstraße 17. Ihre Eltern waren an diesem Abend auf einem Konzert. Neben dem großen Haus, in dem sich ihre Wohnung befand, stand ein altes, verfallenes Haus, das schon seit 3 Jahren verlassen war.

Die Legende zu dieser Bruchbude besagt, dass dort vor 3 Jahren eine Familie gelebt hat und am 3. November 2012 bei einem Hausbrand ums Leben gekommen ist. Die Leichen wurden jedoch nie gefunden. Viele Leute sagen, dass das Haus gebrannt hat, weil die Kinder oft auf dem Friedhof hinter dem Haus gespielt hatten. Es heißt, es sei die Rache der Toten gewesen. Anna wollte gerade den Fernseher anschalten, da klopfte es an der Tür. “Sorry Schatzi, ich habe meine Jacke vergessen”, sagte ihre Mutter, die gerade zur Tür herein kam und nach ihrer Jacke griff. Als Annas Mutter wieder aus der Tür heraus war, schaltete Anna den Fernseher ein. Gerade kamen die Nachrichten. In diesem Moment berichtete der Moderator den letzten Beitrag für diesen Abend: “In Beuel auf dem Friedhof in der Friedhofstraße wurde ein Sarg aufgebrochen. Die Leiche wurde in einem verfallenen Haus vor dem Friedhof gefunden.

Während der Moderator sprach, brach auf einmal die Verbindung ab und das Licht ging aus. Langsam griff Anna nach ihrer Taschenlampe. Im Schein des schwachen Lichtes ging sie die Treppe hoch in ihr Zimmer. Dort schaltete sie ihre Nachttischleuchte an und las in ihrem Lieblingsbuch “Die drei !!!”. Auf einmal begann die Leuchte zu flackern und ging dann plötzlich ganz aus.

Anna fühlte sich total komisch. Ihr war ganz schön mulmig zumute. Sie hatte das Gefühl, dass hier irgendetwas total schief lief. Sie schaute unsicher aus dem Fenster und sah im Schein der Straßenlaterne vor der alten Bruchbude eine Gestalt umherlungern. Sie konnte die Gestalt kaum erkennen. Sie sah nur die schwachen Umrisse. Anna öffnete das Fenster und beugte sich weit nach vorn. Auf einmal rief eine unbeschreiblich schreckliche Stimme wie aus dem Nichts: “VORSICHT!”. Anna zuckte zusammen und drehte sich um. Sie war kreideweiß im Gesicht. Hätte diese Stimme nicht “Vorsicht!” gerufen, wäre sie ganz knapp aus dem Fenster gefallen. Sie hatte keine Zeit zu überlegen, wer da gerufen hatte, weil in diesem Moment das Telefon klingelte.

Leise und heiser sagte sie: “Anna Schulz hier”, da kam es aus dem Telefon zurück: “Hüte dich gut. Sie sind hinter dir her!”.

Moment mal, diese Stimme kannte sie doch, dachte Anna. Das war dieselbe Stimme, die eben “Vorsicht!” gerufen hatte. “Wer ist denn hinter mir her?”, fragte Anna leise. Aber sie bekam keine Antwort. Anna konnte nur staunen. Es gab offensichtlich jemanden, der sie warnte. Aber wer war das? Als sie gerade überlegte, hörte sie vom Friedhof klagende und kratzende Geräusche. In der Bruchbude flackerte Licht.

Anna bekam richtig Angst. Um die Angst zu vertreiben, schaltete sie das Licht an. Erstaunlicherweise ging es wieder. Dann kuschelte sich Anna ins warme Bett. Nach circa 10 Minuten sah sie noch einmal aus dem Fenster. Dort entdeckte sie ihre Eltern. Anna sprang aus dem Bett und rannte vor die Haustür. Doch als sie draußen ankam, war keiner mehr dort. Mit gesenktem Blick ging Anna zurück zur Haustür. Plötzlich griff eine kalte Hand nach ihr und zerrte sie mit ins Totenreich. Seit jenem Tag wurde Anna nie wieder gesehen…

 


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